Dienstag, 10. Januar 2012

Junior Sachbücher über Kunst

Auch heuer prämieren Buchkultur und das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung wieder die besten Sachbücher des abgelaufenen Jahres. In der Kategorie "Junior Wissensbücher" wurden auch zwei Kunstbücher für Kinder nominiert.

Claudia Ehgartner, Elisa Mougin

Lilli kleckst, Residenz Verlag, 2011
Claudia Ehgartner, Kunstvermittlerin am Mumok, lässt in diesem Buch Lilli und ihren Vater das Museum entdecken.

lilli-kleckst

The Metropolitan Museum of Art
Was siehst du? Knesebeck, 2011

Mit diesem Buch wird Kunstbetrachtung zum Rätselspaß. Ausgestanzte Kreise zeigen Details von Kunstwerken und erlauben spannende und überraschende Einblicke in die Kunst. Die Lösung liegt im Verborgenen und im Detail.

was-siehst-du


Am 16.1.2012 werden die Sieger bekannt gegeben. Eine Auflistung aller nominierter Bücher findet sich unter: www.buchkultur.net

Freitag, 23. Dezember 2011

Hands on im Kunstmuseum

Interaktivität, Erlebnisräume und Hands-on werden auch im Kunstmuseum immer beliebter wie das Beispiel aus der Hamburger Kunsthalle zeigt. Anfang des Jahres schrieb ich für die Österreichische Museumszeitschrift "Neues Museum" folgenden Beitrag zum Thema. Auch dort sind einige praktische Beispiele und Anregungen zu finden.

Hands-on-im-Museum-der-Moderne (pdf, 181 KB)

Donnerstag, 22. Dezember 2011

eJournal Kunstvermittlung und Forschung

Die vierte Ausgabe des eJournals Art Education Research ist online. Zu Wort kommen Akteurinnen und Akteure aus der Schweiz, Deutschland und Österreich, die die Kunstvermittlung erforschen.

Das Journal ist nachzulesen unter: http://iae-journal.zhdk.ch/no-4-2/

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Hamburger Kinderzimmer

Es sieht so aus, als ob sich in den Kunstmuseen langsam interaktive Räume für Kinder etablieren. Einen solchen hat die Hamburger Kunsthalle in der Galerie der Gegenwart eingerichtet. Sie nennt ihn "Hamburger Kinderzimmer" und hat für dessen Umsetzung einen ganz außergewöhnlichen Künstler eingeladen: Olafur Eliasson. Er hat einen Seh-, Erlebnis- und Spielort geschaffen, in dem Kinder und Erwachsene schöpferische mit Kunst umgehen können.
Zustätzlich werden im Hamburger Kinderzimmer wechselnde Ausstellungen für Familien präsentiert.

Hamburger-Kinderzimmer

Ein online Besuch der Hamburger Kunsthalle lohnt sich. Dort gibt es auch einen Trailer, der Einblick in das Hamburger Kinderzimmer gibt.

Dienstag, 27. September 2011

Kuverum - Lehrgang, Schweiz

Die Rubrik Ausbildung ist eine der beliebtesten in diesem Blog. Meine Zusammenstellung von solchen ist inzwischen schon vier Jahre alt. Es scheint, dass diese einer Überarbeitung bedarf. Ich werde daher versuchen, hier neue Angebote zu sammeln und möchte daher gleich auf den Lehrgang von Kuverum hinweisen.

Kuverum - Lehrgang für Kulturvermittlung und Museumspädagogik

Dieser Lehrgang wird von Franziska Dürr geleitet, ist modulartig aufgebaut, findet über zwei Jahre hinweg statt und arbeitet mit dem internationalen Netzwerk von Kuverum. Der nächste Studiengang beginnt im Frühjahr 2010 und läuft bis Herbst 2013. Eine Anmeldung ist bis Ende November 2011 möglich.

Freitag, 2. September 2011

Internationale Perspektiven der Kunstvermittlung: Wien, 13.10.2011

Was sind die Intentionen und Ziele der Kunstvermittlung? Diese Fragen stellt das Netzwerk Schnittpunkt bei der dritten Auflage seiner Veranstaltungsreihe "educational turn". Von den dort geladenen Vortragenden war in diesem Blog bereits öfter die Rede: es kommen beispielsweise Carmen Mörsch aus Zürich oder Thea Unteregger und Yoeri Meessen, die das Manifesta Workbook herausgegeben haben.
Das sind die Detail dieser empfehlenswerten Veranstaltung:

SCHNITT.EDUCATIONAL TURN:
Internationale Perspektiven auf Vermittlung in Museen und Ausstellungen
Teil III: intentions & aims
Do, 13. Oktober 2011, 10.00-19.30 Uhr, Wien

Der Bereich der Vermittlung erhält derzeit zunehmend Aufmerksamkeit in internationalen Diskussionen des Ausstellungsfeldes. Der Vermittlung wird in diesem Zusammenhang ein emanzipatorisches Potenzial zugesprochen: Sie arbeitet an Zwischenräumen und Handlungsfeldern, in denen Öffentlichkeiten hergestellt werden, performative Positionierungen und unerwartete Begegnungen stattfinden. Dabei werden Museen und Ausstellungen als Handlungsräume verstanden, in denen aktuelle Debatten geführt und Wissensformen verhandelt werden.
In der dritten Auflage von educational turn stehen diesmal Intentionen und Ziele der Vermittlung auf der Tagesordnung. Während Bildungsziele und Methoden in der klassischen Didaktik strikt voneinander getrennt werden, schafft die Veranstaltung unerwartete Verbindungen zwischen beiden. So werden nicht nur Visionen einer zeitgemäßen Vermittlungspraxis entworfen, sondern auch Experimente mit neuen Strategien und Taktiken gewagt.
Darüber hinaus dient die Veranstaltung auch dem Austausch und der Auseinandersetzung mit der gängigen Praxis: Der Vermittlungsalltag ist in ein komplexes Netz von verschiedenen impliziten Zielen verstrickt: Einerseits geben Transformationsprozesse in Institutionen Tendenzen vor, andererseits will auch ein kritischer Kunstvermittlungsdiskurs im Hinblick auf eine Veränderung der Gesellschaft agieren. Dabei kommt es oft zu Widersprüchen, die im Zuge der Veranstaltung explizit gemacht und diskutiert werden.

VORTRÄGE UND WORKSHOPS VON
Carmen Mörsch, Institute for Art Education, Zhdk, Zürich
Rena Rädle, Künstlerin, Belgrad
Yoeri Meessen und Thea Unteregger, Manifesta, Amsterdam/Bozen
Karin Schneider, Historikerin, Vermittlerin, Wien
Andrea Hubin, Kunsthistorikerin, Vermittlerin, Wien

IN KOOPERATION MIT FOLGENDEN INSTITUTIONEN
Albertina, belvedere - Augarten Contemporary, Kunstforum Bank Austria, MAK
DIE VERANSTALTUNGSREIHE WURDE MIT UNTERSTÜTZUNG DES BM:UKK FINANZIERT

ANMELDUNG
Die Teilnahme an den Vorträgen und Workshops richtet sich vorwiegend an VermittlerInnen und ist für schnittpunkt-Mitglieder kostenlos.
Für Nicht-Mitglieder ist die Teilnahme nur nach Abschluss einer Mitgliedschaft für 2011 (€ 50,-) möglich.
Da die Plätze wegen des Workshopcharakters der Veranstaltung begrenzt sind, sind verbindliche Anmeldungen unbedingt erforderlich.
Die Plätze werden nach Eintreffen der Anmeldungen gereiht.
Die Anmeldung für die einzelnen Workshops findet vor Ort statt.
Fragen und Anmeldungen bitte per mail an
info@schnitt.org

www.schnitt.org

Donnerstag, 9. Juni 2011

Verträge von KulturvermittlerInnen

Werkvertrag, Freier Dienstvertrag oder einfach Honorarnoten? Bei dieser Veranstaltung werden am Beispiel der Verträge von KulturvermittlerInnen die Beschäftigungsverhältnisse im Kulturbetrieb analysiert. Sind das alles nur Umgehungsverträge?
Es geht um die rechtlich richtige Beurteilung von Arbeitsverhältnissen und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Sozialversicherung und Versteuerung. Wie bekommen wir rechtlich richtige Arbeitsverträge und wie kommen wir zu unseren Rechten als "Freie" oder ArbeitnehmerInnen?

Eine Veranstaltung von: kiv

Termin: 15. Juni 2011, 19:00 Uhr, KIV Club
Gr. Mohrengasse 42, 1020 Wien


Eingeladen sind an diesem Abend:
- Elisabeth Rolzhauser-Kantner, Leiterin des Referates Sozialkontakte und des ÖGB

- Vera Koller, Arbeitsrechtsexpertin, Gewerkschaft der Privatangestellten - Druck, Journalismus, Papier

Kreative Partnerschaften, 16.6.2011

Das bmukk veranstaltet eine Workshopreihe zu Themen des EU Arbeitsplans für Kultur 2011-2014. Den Auftakt macht am 16. Juni 2011 der Workshop "Kreative Partnerschaften" in Kooperation mit KulturKontakt Austria. Neben Informationen zu Arbeiten auf EU-Ebene werden Best Practice Projekte aus dem In- und Ausland vorgestellt und FachexpertInnen für Vorträge und Diskussionen eingeladen.

Datum: 16.6.2011, 10:00
Ort: BMUKK, Concordiaplatz 2, 1010 Wien
Moderation: Gabriele Stöger
Anmeldung: eu-kultur@bmukk.gv.at

Das genaue Programm befindet sich hier:
Programm-Kreative-Partnerschaften (pdf, 124 KB)

Mittwoch, 1. Juni 2011

Palmenbuch

Jetzt gibt es das Palmenbuch wieder! Es ist ein Praxisbuch über Kunstvermittlung, ein kleines Lehrmittel, das verdeutlichen soll, daß "Museumspädagogik selbst eine Kunst ist und Kunstfertigkeit verlangt". Das Palmenbuch war lange Zeit vergriffen. In der Schweiz wird es als Lehrmittel in der museumspädagogischen Ausbildung verwendet. In Österreich und Deutschland geriet es leider in Vergessenheit. Dabei wurde es von Menschen geschrieben, die man die Pioniere der Kunstvermittlung nennen kann - Heiderose Hildebrand und Eva Sturm.

Zu bestellen ist das Buch für EUR 15,- nun wieder über den Verlag Pestalozzianum.

Palmenbuch

Gottfried Fliedl hat auf seinem Blog Museologien zur Neuerscheinung diesen Artikel geschrieben.